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Das Mai-Vorwort: Wahrheit und Auslegung

Liebe Leserinnen und Leser,

schaut man sich derzeit Nachrichten, egal ob in der Zeitung, im TV oder Netz an, möchte man eigentlich nur noch genervt abschalten und seine Ruhe haben. Kein Tag vergeht ohne neue Katastrophenmeldungen, ohne Mutmaßungen, was uns als nächstes bevorstehen könnte.

Da muss das Wetter herhalten, indem uns eine katastrophale Frühjahrsdürre prophezeit wird, eine supertödliche Corona-Mutante wird herbeispekuliert und zu allem Überfluss gibt es täglich neue Horrormeldungen aus der Ukraine, verbunden mit zig verschiedenen Drohgebärden.

Gewiss, eine rosige Zeit sieht anders aus. So etwas haben wir vielleicht gerade nicht. Aber ich frage mich, was dieses andauernde »In-Panik-halten« eigentlich in den Menschen bewirkt.

Einiges scheint sich jedenfalls verändert zu haben. So fällt mir beispielsweise auf, dass viele Menschen deutlich reizbarer sind. Mitunter reichen schon Kleinigkeiten, um unverhältnismäßige Reaktionen hervorzurufen. So kann eine eigentlich verbal sehr gut zu führende Auseinandersetzung schon mal in physischer Gewalt enden. Auch davon sind die Zeitungen voll.

An anderer Stelle neigt man dann dazu, sich seine ganz eigene Sicht der Wahrheit zu beschaffen. Da wird dann ausgelegt, was in Ausarbeitungen zu verschiedensten Themen zu lesen ist. Ein gutes Beispiel ist das Werk von Klaus Schwab und Thierry Malleret, welches sich mit dem »Great Reset« beschäftigt. Eigentlich sind seine vagen Utopien leicht zu verstehen, aber wenn man unbedingt etwas anderes dahinter vermuten möchte, kommen auch so Blüten wie die Mär von  der totalen Kontrolle durch sog. »Eliten« heraus.

Dabei können wir eigentlich froh sein, dass wir trotz aller Unbillen nach wie vor in relativ sicheren Gefilden leben und es uns, im Gegensatz zu vielen anderen, an kaum etwas mangelt. Gut, derzeit steigen die Preise ungewöhnlich an, aber das ist nach Jahrzehnten Stabilität vielleicht auch nicht so einfach auszuschließen.

Hier bei uns, in der jetzt so hellen Jahreszeit, wird jedenfalls weitgehend optimistisch nach vorn gesehen. Viele Versammlungen und Feierlichkeiten sind in Vorbereitung, ich sehe es an der Flut der Mitteilungen und auch Einladungen auf meinem Schreibtisch. Das Vereinsleben nimmt Fahrt auf, Veranstaltungen werden bis in den Sommer hinein bereits durchgeplant und die ersten Highlights des Veranstaltungskalenders finden sich bereits im Mai. Nach dem Maisingen am 

1. Mai mit der Liedertafel Germania besucht uns am 7. Mai Bernd Stelter, vom 12. bis zum 15. Mai wird zum ersten Picknick im Park eingeladen und die Reihe »Musikalischer Sommer« startet am 21. Mai in die nächste Saison.

In der Innenstadt werden etliche Geschäfte auch am Sonntag wieder öffnen und begleitet werden diese Tage durch vielerlei abwechslungsreiche Aktionen. Auch sonst hat der Mai noch einiges zu bieten. Lesen Sie es in dieser Ausgabe.

Unser Team und ich wünschen Ihnen einen sonnigen Mai. Behalten Sie Ihren Optimismus!

Ihr

Jürgen Schliekau, Herausgeber

Falls Sie Fragen an mich haben, erreichen Sie mich montags bis samstags in der Zeit von 9 bis 10 Uhr unter der Telefonnummer 0151 50 74 55 01.

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